LFP-Zellen ohne Kobalt
Lithium-Eisenphosphat ist thermisch deutlich stabiler als ältere Chemien und auf 6.000 bis 10.000 Ladezyklen ausgelegt – bei einem Zyklus pro Tag gut 15 bis 20 Jahre.
Stromspeicher
Ohne Speicher fließt Ihr Solarstrom mittags ins Netz – und abends kaufen Sie teuer zurück. Ein passend dimensionierter Batteriespeicher hebt Ihren Eigenverbrauch deutlich an und bringt Sie näher an echte Unabhängigkeit.
01 · Warum Stromspeicher
Tagsüber laden, abends und nachts nutzen. Der Speicher macht Ihren eigenen Strom auch dann verfügbar, wenn die Sonne längst weg ist.
Ohne Speicher nutzen Sie rund 30 Prozent Ihres Solarstroms selbst, mit Speicher 70 bis 80 Prozent. Genau diese Differenz ist der Unterschied auf Ihrer Stromrechnung.
Je mehr eigenen Strom Sie zwischenspeichern, desto weniger treffen Sie steigende Tarife. Für die nächsten 15 bis 20 Jahre kalkulierbar.
Mit Ersatz- oder Notstromfunktion versorgt der Speicher bei einem Stromausfall weiter die Verbraucher, die Ihnen wichtig sind.
02 · Analyse
Ein zu kleiner Speicher ist an sonnigen Tagen mittags voll und bringt danach nichts mehr. Ein zu großer steht im Winter halb leer herum und amortisiert sich nie. Zwischen diesen beiden Fehlern liegt die richtige Auslegung – und die findet man nicht über die Anlagengröße, sondern über den Verbrauch.
Deshalb sehen wir uns vor jedem Angebot an, wann Sie wie viel Strom brauchen. Wenn dabei herauskommt, dass sich ein Speicher bei Ihnen aktuell noch nicht rechnet, sagen wir Ihnen auch das.
Ersteinschätzung anfragen03 · Technik
Lithium-Eisenphosphat ist thermisch deutlich stabiler als ältere Chemien und auf 6.000 bis 10.000 Ladezyklen ausgelegt – bei einem Zyklus pro Tag gut 15 bis 20 Jahre.
Das Energiemanagement verteilt Ihren Solarstrom sinnvoll zwischen Haushalt, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox, statt nach starrer Reihenfolge.
Wächst Ihr Verbrauch – etwa durch ein E-Auto –, lässt sich der Speicher in vielen Systemen aufstocken, ohne alles zu tauschen.
Zertifizierte Systeme mit Batteriemanagement, das Überladung und Überhitzung aktiv verhindert. Bei EcoFlow zusätzlich mit Brandschutzkartusche.
Ein Speicher ohne eigene Erzeugung rechnet sich nicht. Sinnvoll wird er erst mit einer Anlage auf dem Dach – beides planen wir in einem Zug.
04 · So arbeiten wir
Kostenloses Erstgespräch: Wir klären Ihr Ziel – mehr Autarkie, Notstrom oder beides.
Lastgang und bestehende oder geplante PV-Anlage werden ausgewertet, daraus ergibt sich die sinnvolle Kapazität.
Eine passend gerechnete Empfehlung statt der größtmöglichen – mit Festpreis und ohne versteckte Positionen.
Anbindung an Wechselrichter und Energiemanagement, fachgerechte Verkabelung, Konfiguration des Batteriemanagements.
Anmeldung beim Netzbetreiber, Einweisung in die App und Übergabe des Systems.
Wir behalten die ersten Wochen im Blick und schärfen die Einstellungen nach, wenn der reale Verlauf es nahelegt.
05 · Gut zu wissen
Ohne Speicher nutzen Sie im Schnitt nur rund 30 Prozent Ihres selbst erzeugten Solarstroms direkt. Der Rest geht für rund 7,7 Cent je Kilowattstunde ins Netz, während Sie abends für etwa 35 Cent zurückkaufen. Mit einem passend dimensionierten Speicher steigt Ihr Eigenverbrauch auf 70 bis 80 Prozent – und genau dieser Sprung ist der wirtschaftliche Kern der Sache.
Wichtig ist die ehrliche Erwartung: Ein Speicher verkürzt die Amortisation Ihrer Gesamtanlage nicht, er verlängert sie rechnerisch sogar leicht. Er kauft Ihnen Unabhängigkeit und Preissicherheit, nicht die höchste Rendite. Wer das weiß, ist hinterher zufrieden.
| Jahresverbrauch | Empfohlene Kapazität | Typische Autarkie |
|---|---|---|
| 3.000 kWh | ca. 5–6 kWh | ca. 60–70 % |
| 4.500 kWh | ca. 8–10 kWh | ca. 65–75 % |
| 6.000 kWh | ca. 10–12 kWh | ca. 70–80 % |
| mit Wärmepumpe / E-Auto | ca. 12–20 kWh | individuell |
Faustwert: etwa eine Kilowattstunde Speicher je 1.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch, abgestimmt auf Ihre Anlagengröße. Verlässlich wird es erst mit Ihrem Lastgang.
| Kapazität | Marktübliche Spanne, installiert |
|---|---|
| 5 kWh | ca. 5.000–7.000 € |
| 10 kWh | ca. 8.000–11.000 € |
| 15 kWh | ca. 11.000–15.000 € |
Richtwerte inklusive Einbindung, ohne Sonderfälle am Zählerschrank. Gehört der Speicher zu einer Anlage bis 30 kWp am Wohngebäude, fällt keine Umsatzsteuer an – auch bei späterer Nachrüstung.
DC-gekoppelte Speicher hängen direkt am Hybridwechselrichter der PV-Anlage. Der Solarstrom wird ohne Umweg gespeichert, das ist bei Neuanlagen meist die effizientere Lösung. AC-gekoppelte Speicher bringen einen eigenen Wechselrichter mit und arbeiten unabhängig von der bestehenden Anlage – ideal, wenn ein älterer Wechselrichter keine Batterie unterstützt.
Bei den meisten bestehenden PV-Anlagen ja. Wir prüfen Ihren vorhandenen Wechselrichter, den Zählerschrank und das Lastprofil und empfehlen die passende AC- oder DC-Lösung. Der Nullsteuersatz gilt auch dann, wenn die Anlage schon Jahre läuft.
Ersatzstrom versorgt nach einer kurzen Umschaltzeit von einigen Sekunden vorher festgelegte Stromkreise weiter. Eine echte Notstromversorgung schaltet unterbrechungsfrei um und kann im Zweifel das ganze Haus tragen, kostet aber mehr. Beide Varianten bauen wir auf Wunsch ein.
Moderne LFP-Speicher gelten als besonders thermisch stabil – sie enthalten kein Kobalt und sind deutlich unempfindlicher als ältere Lithium-Ionen-Zellen. Wir verbauen ausschließlich zertifizierte Systeme mit aktivem Batteriemanagement. Wichtig bleibt der Aufstellort: trocken, frostfrei und nicht dauerhaft unter etwa 12 Grad.
06 · Häufige Fragen
Als Faustwert: rund eine Kilowattstunde Speicher je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Verlässlich wird es mit Ihrem Lastprofil – das rechnen wir vor dem Angebot durch.
Je nach System ist Ersatzstrom oder echte Notstromversorgung möglich. Wir beraten Sie, welche Lösung zu Ihrem Sicherheitsbedürfnis passt.
Heutige Lithium-Eisenphosphat-Speicher sind auf 6.000 bis 10.000 Ladezyklen ausgelegt – bei einem Zyklus pro Tag entspricht das gut 15 Jahren. Garantiert wird meist eine Restkapazität von 70 bis 80 Prozent nach 10 Jahren. Beim Vergleich immer beides lesen: Jahre und Zyklen.
Nein, und das ist auch nicht das Ziel. Ein passend dimensionierter Speicher hebt den Eigenverbrauch von etwa 30 auf 70 bis 80 Prozent. Der Autarkiegrad – also der Anteil Ihres Bedarfs, den Sie selbst decken – liegt übers Jahr etwas darunter, weil im Winter schlicht zu wenig Sonne kommt. Vollständige Unabhängigkeit bräuchte eine Speichergröße, die sich im Winter nie füllt und sich nicht rechnet.
Nein, sofern er zu einer Anlage bis 30 kWp auf oder an einem Wohngebäude gehört. Der Nullsteuersatz gilt auch dann, wenn Sie den Speicher erst Jahre nach der PV-Anlage nachrüsten.
Trocken und gemäßigt temperiert, dauerhaft zwischen 12 und 30 Grad – ein normaler Keller oder Hauswirtschaftsraum passt fast immer. Feuchte Keller und ungedämmte Garagen sind ungeeignet. Das sehen wir uns vor der Bestellung an.
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