Überschussladen
Ein Energiemanagement gleicht Hausverbrauch, PV-Ertrag und Ladeleistung laufend ab und lädt bevorzugt dann, wenn Ihr Dach mehr liefert, als das Haus gerade braucht.
Wallbox / E-Mobilität
Mit der eigenen Wallbox laden Sie bequem über Nacht – und mit PV-Überschussladen bevorzugt dann, wenn Ihr Dach liefert. So fahren Sie zu einem Bruchteil der üblichen Kosten.
01 · Warum Wallbox / E-Mobilität
Mit Solarstrom vom eigenen Dach kostet Sie die Kilowattstunde statt rund 35 Cent nur den entgangenen Einspeiseerlös von etwa 7,7 Cent. Auf 15.000 Kilometer im Jahr macht das den Unterschied.
Kein Umweg zur Ladesäule, keine Wartezeit, keine fremden Tarife. Das Auto steht ohnehin über Nacht zu Hause.
Eine Schuko-Steckdose ist für stundenlange Volllast nicht gebaut. Eine fachgerecht installierte Wallbox ist der einzige dauerhaft sichere Weg.
Leitung und Absicherung legen wir so aus, dass auch ein größerer Akku oder ein zweites Fahrzeug später keine neue Baustelle bedeuten.
02 · Analyse
Die Wallbox selbst ist der einfache Teil. Ob sie an Ihrem Haus funktioniert, entscheidet sich davor: an der Zuleitung, an der Absicherung und daran, was sonst noch gleichzeitig läuft.
Deshalb sehen wir uns die Hausinstallation an, bevor wir ein Angebot schreiben. Was zu modernisieren ist, steht dann darin – und nicht in einer Nachtragsrechnung.
Ersteinschätzung anfragen03 · Technik
Ein Energiemanagement gleicht Hausverbrauch, PV-Ertrag und Ladeleistung laufend ab und lädt bevorzugt dann, wenn Ihr Dach mehr liefert, als das Haus gerade braucht.
Leitungsdimensionierung, Schutztechnik und Potentialausgleich nach Norm – als Elektro-Meisterbetrieb bauen wir das selbst, nicht über Subunternehmer.
Mehrere Ladepunkte oder eine parallel laufende Wärmepumpe teilen sich die verfügbare Leistung, ohne dass der Hausanschluss an die Grenze kommt.
Jede Wallbox ist beim Netzbetreiber anmeldepflichtig, ab 12 kVA sogar genehmigungspflichtig. Beides übernehmen wir.
Die Wallbox spielt ihren größten Vorteil erst mit eigener Erzeugung aus. Wir planen beides zusammen, damit Überschussladen von Anfang an funktioniert.
04 · So arbeiten wir
Kurzes Gespräch zu Fahrzeug, Fahrprofil und dem geplanten Stellplatz – oft reicht dafür ein Telefonat.
Wir prüfen Zuleitung, Zählerschrank, FI-Schutz und den Leitungsweg bis zum Stellplatz.
Passendes Gerät, nötige Elektroarbeiten und Montage zum Festpreis – vollständig aufgeschlüsselt.
Fachgerechter Anschluss inklusive Leitung, Schutztechnik und sauberer Kabelführung – meist an einem Tag erledigt.
Meldung beim Netzbetreiber und eine Einweisung in Ladeprofile, App und Überschussladen.
Bei Fragen, Updates oder einem zweiten Fahrzeug bleiben wir Ihr Ansprechpartner.
05 · Gut zu wissen
Der eigentliche Hebel einer Wallbox liegt nicht im Komfort, sondern im Strompreis. Laden Sie aus dem Netz, zahlen Sie rund 35 Cent je Kilowattstunde. Laden Sie den Überschuss Ihrer eigenen PV-Anlage, kostet Sie dieselbe Kilowattstunde nur den entgangenen Einspeiseerlös von etwa 7,7 Cent. Bei 15.000 Kilometern Jahresfahrleistung und rund 18 Kilowattstunden je 100 Kilometer sind das etwa 2.700 Kilowattstunden im Jahr – der Unterschied liegt im hohen dreistelligen Bereich.
Technisch ist eine Wallbox kein Steckdosentausch. Eine Schuko-Steckdose ist für stundenlange Volllast nicht ausgelegt; Ladeeinrichtungen brauchen eigene Absicherung, passenden Fehlerstromschutz und eine Anmeldung beim Netzbetreiber. Genau deshalb gehört die Installation in die Hand eines Elektrofachbetriebs.
| Ladeleistung | Reichweite je Stunde | 60-kWh-Akku von 20 auf 80 % |
|---|---|---|
| 2,3 kW (Steckdose) | ca. 12 km | über 15 Stunden |
| 11 kW (Standard-Wallbox) | ca. 50–60 km | ca. 3,5 Stunden |
| 22 kW | ca. 100–120 km | ca. 1,8 Stunden |
Gerechnet mit rund 18 Kilowattstunden Verbrauch je 100 Kilometer. Ob Ihr Fahrzeug 22 kW überhaupt aufnimmt, steht im Fahrzeugschein – viele Modelle laden dreiphasig maximal 11 kW.
Für zu Hause sind 11 Kilowatt fast immer die richtige Wahl. Damit ist ein typischer Akku über Nacht bequem voll, und die Wallbox ist beim Netzbetreiber lediglich anzumelden. Ab 12 kVA wird die Anlage genehmigungspflichtig – Sie brauchen also die Zustimmung des Netzbetreibers, die er auch verweigern kann. Dazu kommt: Viele Fahrzeuge laden ohnehin nur mit 11 Kilowatt.
Für das normale Laden zu Hause nicht. Interessant wird ein separater Zähler erst, wenn Sie einen speziellen Autostromtarif nutzen oder die Wallbox als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach Paragraf 14a EnWG anmelden wollen. Dafür gibt es reduzierte Netzentgelte, im Gegenzug darf der Netzbetreiber die Ladeleistung in Ausnahmefällen begrenzen. Ob sich das lohnt, rechnen wir mit Ihnen durch.
Mit den meisten, aber nicht mit allen gleich gut. Entscheidend ist, wie weit das Fahrzeug seine Ladeleistung herunterregeln kann: Manche Modelle brechen unter etwa 1,4 Kilowatt den Ladevorgang ab, andere folgen dem PV-Ertrag fein abgestuft. Wir klären das vor der Geräteauswahl, damit die Funktion später auch wirklich nutzbar ist.
Das Gerät selbst liegt je nach Ausstattung meist zwischen 700 und 1.500 Euro. Den größeren Unterschied macht der Weg vom Zählerschrank zum Stellplatz: Ein kurzer Weg in der Garage ist schnell erledigt, eine neue Leitung quer durchs Haus oder über den Hof kostet spürbar mehr. Nach dem Vor-Ort-Check bekommen Sie dafür einen Festpreis.
06 · Häufige Fragen
Ja, jede Wallbox ist beim Netzbetreiber anmeldepflichtig, ab 12 kVA genehmigungspflichtig. Beides übernehmen wir für Sie.
Das prüfen wir vorab – inklusive Zuleitung und Zählerschrank. Falls etwas zu modernisieren ist, bekommen Sie es transparent im Angebot aufgeführt.
Rund 50 bis 60 Kilometer Reichweite je Stunde. Eine typische Batterie mit 60 Kilowattstunden ist damit über Nacht von 20 auf 80 Prozent geladen. Für zu Hause reichen 11 kW fast immer – 22 kW bringen vor allem mehr Genehmigungsaufwand.
Ja, das ist der eigentliche Hebel. Beim Überschussladen lädt die Wallbox genau dann, wenn Ihr Dach mehr liefert als das Haus verbraucht. Statt 35 Cent aus dem Netz laden Sie mit Strom, für den Sie sonst 7,7 Cent Einspeisevergütung bekämen.
Für das normale Laden zu Hause nicht. Ein separater Zähler wird erst interessant, wenn Sie einen speziellen Autostromtarif oder eine steuerbare Verbrauchseinrichtung nach Paragraf 14a EnWG nutzen wollen. Wir sagen Ihnen, ob sich das für Sie lohnt.
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